Zu den gängigsten Arten zählen die Naturbestattung, Baumbestattung, Wasserbestattung, Grabbeisetzung und Beisetzung in der Urnenwand.
Auch die Aufbewahrung zuhause und die Herstellung von Schmucksteinen werden immer üblicher.

Grundsätzlich muss in Österreich jeder Verstorbener – unabhängig von der Art der Beisetzung – in einem Sarg bestattet werden, so auch bei der Einäscherung.
Eine Kremierung ohne Sarg ist daher nicht zulässig.

Nachdem der Sarg vom Bestatter in die Feuerbestattung Danubia überführt wurde, wird der Sarg bis zu der Kremierung in den auf sechs Grad temperierten Kühlraum geführt.

Für die Kremierung kommt der Sarg direkt aus dem Kühlraum. Bei der Sargeinfahrt wird der Sarg mittels der Sargeinfuhrmaschine in die Kremationsanlage eingefahren. Nach rund 70 Minuten in der Hauptbrennkammer (800-1100 Grad) ist nur mehr die Knochenstruktur vorhanden, die in der Ausbrennkammer für 45 Minuten nachverbrannt wird. Nach der Abkühlung wird die Asche kontrolliert, die Knochenasche wird gemahlen und dabei automatisch in die Aschenkapsel gefüllt. Nachdem der Identitätsstein zur Knochenasche hinzugefügt wird, wird die Aschenkapsel verplombt und mit einem Identitätsetikett versehen. Je nach Verstorbenen sind in der Aschenkapsel zwei bis vier Kilo Asche vorhanden.

Je nachdem, welche Wünsche der Verstorbene hatte bzw. die Hinterbliebenen äußern, variieren die Kosten. Die reine Einäscherung kostet +/- 500 Euro ohne Nebenkosten, wie beispielsweise der Transport oder der Sarg. Die einfache Aschekapsel ist im Einäscherungspreis schon inbegriffen.

Die Feuerbestattung Danubia hat die modernste Anlage in ganz Europa und benötigt durch die neueste Technik und die gute Anlagenisolierung nur minimale Energie aus Erdgas. Der geringe CO2-Anteil, der aus der Verwendung von Erdgas entsteht, wird mit der Unterstützung von Umweltschutzprojekten ausgeglichen, so dass die regionale CO2-Bilanz im Gleichgewicht gehalten wird.

Jede Kremationsanlage ist nur für einen Sarg ausgelegt. Somit wird jede Kremierung separat durchgeführt und es kann zu keiner Vermischung kommen. Außerdem wird jedem Sarg ein feuerfester Identitätsstein mit einer Einäscherungsnummer beigelegt. Dieser wird nach der Einäscherung gemeinsam mit der Asche des Verstorbenen in die Aschekapsel gegeben. Durch die zusätzliche Registrierung des Identitätssteins in der Software ist der Prozess der Einäscherung zweifach registriert und doppelt abgesichert. Es ist zu jedem Zeitpunkt der Prozessstand eines jedes Sarges bekannt.

Die Feuerbestattung ist in den meisten christlichen Kirchen erlaubt. Auch von den Hinduisten, Buddhisten und vielen anderen Religionen wird sie akzeptiert. Orthodoxe Christen, Juden und Muslime nehmen normalerweise keine Feuerbestattung in Anspruch.

Grundsätzlich herrscht in Österreich Beisetzungspflicht. Mit der Bewilligung der zuständigen Gemeinde und unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen kann die Urne allerdings auch zuhause aufbewahrt werden.

Ja, die Angehörigen können sich noch ein letztes Mal verabschieden und auch direkt bei der Sargeinfahrt dabei sein. Dazu stehen beispielsweise Sitzgelegenheiten, ein Ruheraum und eine Musikanlage zur Verfügung.

Ja, jeden ersten Donnerstag im Monat lädt die Feuerbestattung um 19 Uhr zu einer öffentlichen Führung ein.