Hallo. Wer bist du?

Im Rahmen unseres Blogs wollen wir auch immer wieder jene vorstellen, die oftmals hinter den Kulissen die Feuerbestattung Danubia gestalten und ausmachen. Heute stellen wir unsere neueste Kollegin Claudia Krainz vor.

Hallo. Wer bist du? Was möchtest du über dich erzählen?
Hallo, ich bin die Claudia. Ich wohne mit meiner Familie im schönen Traismauer und bin jetzt schon wieder seit 4 Monaten bei der Feuerbestattung Danubia. Ich sitze meist hinter dem Empfang, bearbeite Aufträge, telefoniere mit Bestattungsunternehmen und Angehörigen und bin auch noch für die Buchhaltung verantwortlich. Heute schupfe ich sogar alleine das Office. Aber ich bin auch im Kremationsdienst tätig und bin einmal in der Woche dafür zuständig den Kremationsprozess mit all seinen Arbeitsschritten zu begleiten und zu steuern.

Was ist bisher dein Eindruck von der Feuerbestattung Danubia?
Bisher habe ich einen sehr positiven Eindruck von der Feuerbestattung. Selbst innerhalb der Bestattungsbranche weiß man oft nicht genau, wie es in einem Krematorium zugeht. Es geht sehr bunt und vielfältig zu, was man sich im Vorhinein gar nicht so denkt.

Wie hast du dich für die Bestattungsbranche entschieden?
Für die Bestattungsbranche habe ich mich vor einigen Jahren entschieden. Das war eher zufällig und bin dann mit einigen persönlichen Erlebnissen hineingewachsen.

Welche Ausbildungen haben dich hergeführt?
Ich habe zum einen eine kaufmännische Ausbildung, viel Berufserfahrung bei der Bestattung in Mautern bei Krems gesammelt und als krönenden Abschluss habe ich in der Bestatterakademie den Vorbereitungskurs auf die Befähigungsprüfung zum Bestatter absolviert und positiv bestanden. Da habe ich nochmal viel dazugelernt und bin sehr stolz auf den Abschluss.

Wie reagierte dein Umfeld auf deinen Berufswunsch?
Meine Familie und Freunde haben da gar nicht groß darauf reagiert. Das ist eine Arbeit wie jede andere; ich habe das gar nicht groß zum Thema gemacht. Und zum Glück sind meine Kinder schon so groß, dass ich nicht mehr auf Schul- und Geburtstagsfeiern gehen und auf die Frage ‚Was machst du eigentlich beruflich?‘ antworten muss.

Was ist für dich die größte Herausforderung in der Bestattungsbranche?
Ein Grund warum ich von einem Bestattungsunternehmen zur Feuerbestattung Danubia gewechselt habe, ist die Emotionalität, mit der man im Alltag in einem Bestattungsunternehmen konfrontiert ist. Da meine ich nicht nur das eigene Mitgefühl und Trauer, die im Gespräch mit Familien oder während Trauerzeremonien entstehen können. Da meine ich eher familieninterne Konflikte, die schon im Zuge eines Aufnahmegesprächs auftauchen.

Was ist dir in deiner Arbeit wichtig?
In meiner Arbeit ist mir der letzte Wille der Verstorbene besonders wichtig. Außerdem soll der geläufige Begriff „Pietät“ nicht als gängige „Bestatterfloskel“ sondern als Handlungsauftrag verstanden und gelebt werden. Darunter verstehe ich einen Verstorbenen so zu behandeln, wie es die Standesregeln, Gesetze und das eigene Mitgefühl und Verantwortungsgefühl im Umgang mit diesem Menschen vorsehen. Im Miteinander mit meinen Kolleginnen und Kollegen ist es mir wichtig uns als Team zu erleben, das wie gut passende Zahnräder zusammenarbeiten muss. Nur im Miteinander können wir gute Arbeit machen und unseren Auftrag erfüllen. Alleine geht das nicht.