„Großvota, i mecht da sofül sog’n, wos I erst jetzt versteh‘!“

Diese Zeilen der steirischen Pop-Band STS können viele Trauerfamilien nachvollziehen. Mit Allerheiligen 2020 richtet daher die Feuerbestattung Danubia einen Gedenkpostkasten ein. Angehörige von Verstorbenen können ab sofort jene Gedanken, Wünsche und Erinnerungen niederschreiben und aufgeben, die sie ihren geliebten Mitmenschen noch mitgeben möchten. Die Feuerbestattung Danubia ist ab nun jene physische Adresse, an die Briefe an Verstorbene gerichtet werden können. Die Idee zu diesem Gedenkpostkasten kam dem Geschäftsführer Peter Schauer im Sommerurlaub. „Meine Oma erhielt jedes Jahr von mir eine Postkarte aus dem Urlaub. Ich hätte mich gefreut, wenn es weiter eine Adresse gäbe, an der ich meine Gedanken schicken kann.“ Mit dieser neuen Initiative besteht nun für alle Trauerfamilien die Chance, ihre Trauer in Worte zu fassen und absenden zu können.

Auf Wunsch können Angehörige eine Jahresfeier zum Beispiel in der Verabschiedungshalle der Stadtgemeinde Stockerau abhalten. Zum Sterbetag kann dem Verlust der geliebten Person gedacht werden. Die in der Zwischenzeit eingelangten Briefe können auch auf Wunsch im Rahmen der Feier verlesen und am Ende der Zeremonie in einer Feuerschale dem Feuer übergeben werden.

 

Zum Ablauf
Angehörige von Verstorbenen können ab sofort und jederzeit der Feuerbestattung Danubia ihre Briefe zukommen lassen, für die natürlich das Briefgeheimnis gilt. Mit der Adresse „Feuerbestattung Danubia, c/o Name des/der Verstorbenen, Schießstattgasse 117, 2000 Stockerau“ werden die Briefe in Empfang genommen und abgelegt. Falls zum Jahrestag die Familie auf die Feuerbestattung Danubia zukommt, werden die Briefe ausgehändigt. Es empfiehlt sich, Briefe, die verlesen werden sollen und dürfen, außen deutlich zu markieren. Diese Jahresfeier kann vor Ort abgehalten werden und es wird für den Abschluss der Feier auf Wunsch eine Feuerschale bereitgestellt.